Karl Marx ist einer der wichtigsten Philosophen und Gesellschaftskritiker aller Zeiten. Er wurde 1818 in Trier geboren und starb 1883 in London. Noch heutzutage werden über seine Ansichten heftige Diskussionen geführt. Einigkeit über solch entscheidende Dinge zu erlangen, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe grossen Respekt vor einem Genie, wie er es war. Selbstverständlich stimme ich bei weitem nicht allem zu was er geschrieben oder gelehrt hat. Ich finde es einfach extrem spannend, wie dieser Karl Marx eine so frappant andere Weltansicht haben kann als seine Zeitgenossen.
Nicht nur in der Ausbeutung des Arbeiters und im unversöhnlichen Widerspruch der Klasseninteressen besteht für Marx das Problem des Kapitalismus. Die ganze Existenz des Menschen, sein Menschsein selbst, sieht er durch die kapitalistischen Verhältnisse entfremdet und geknechtet. Marx meinte, dass der Mensch an sich dafür lebt, seine Umwelt schöpferisch und kreativ gestalten zu können. Durch die Industrialisierung und die Initialzündung des Kapitalismus veränderte sich die Arbeitswelt extrem. Es konnte vorkommen, dass eine ganze Familie zu Zwangsarbeit verdonnert wurde und das zu einem Hungerlohn. Ein 8-jähriger Junge, der 16 Stunden täglich arbeitete. Für uns unvorstellbar; dazumals traurige Realität.
Marx sagt weiter, dass Arbeit der Stoffwechsel von der Natur und den Menschen sein sollte und primär direkten Nutzen mit sich bringen.
In der damaligen Gesellschaftsordnung sei die Arbeit im Allgemeinen pervertiert und entfremdet worden. Nach Marx ist diese Art von Arbeit alleine eine Methode um Tauschwerte zu erzielen, und nicht wie gewünscht eine Schaffung von Gebrauchswerten oder schöpferischer Kreativität.
Meiner Meinung nach haben wir unsere "angenehmen" Arbeitsverhältnisse auch teilweise Marx zu verdanken. Denn er war derjenige, der sein Wort für die erhoben hatte, die keine Möglichkeit hatten, sich zur Wehr zu setzen.
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